Der Camping- und Ferienpark auf der Ostseeinsel Fehmarn

Ein kurzer Blick auf die Geschichte Fehmarns





Rathaus in Burg auf Fehmarn (1901) (Foto www.archive.schleswig-holstein.de)

Fehmarn war nicht immer eine Insel. Ca. 5500 v.Chr. trennte der ansteigende Meeresspiegel Fehmarn vom Festland. Im 8. Jahrhundert ließen sich Slawen (Wagrier) auf der Insel nieder und gaben ihr den Namen "Vemorje", was "im Meer" bedeutet.

Das erste schriftliche Zeugnis über "Fembre" stammt aus dem Jahre 1076. Die Bewohner der Insel wurden als "Seeräuber und blutige Banditen" beschrieben. Schluss mit dem Heidentum ist im 12. Jahrhundert: Fehmarn wird christianisiert. 1420  werden Bewohner und die damalige Infrastruktur der Insel durch einen Angriff unter dem dänische König Erich VII weitgehend zerstört. Nur wenige der damaligen Bewohner überleben das Blutbad. In der Zeit von 1435 bis 1490 wird die Insel an die Stadt Lübeck verpfändet.

Im 15. Jahrhundert besetzen Piraten, die Vitalienbrüder, Burg Glambeck, die wiederum 1627 im Dreißigjährigen Krieg von kaiserlichen Truppen zerstört wird. Im Krieg mit Schweden (1644) behielt der dänische König Christian IV. die Oberhand und vertrieb die Schweden von der Insel. 1857 wird der Hafen in Burg gebaut.

Im deutsch-dänischen Krieg gewinnt Preußen; die Insel Fehmarn gehört daraufhin zu Preußen.

1963 wird die Insel Fehmarn wieder mit dem Festland verbunden: die Fehmarnsundbrücke wird gebaut und 1974 wird Burg Ostseeheilbad.

Im Jahr 2003 schließen sich die einzelnen Gemeinden auf der Insel zusammen, die Insel Fehmarn darf sich jetzt auch Stadt Fehmarn nennen. Die Stadt Fehmarn hinsichtlich der Fläche  nach Lübeck die zweitgrößte Stadt in Schleswig Holstein.



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